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jmoskaliuk/eLeDia.OS_DevFlow

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eLeDia.OS_DevFlow

eLeDia.OS_DevFlow ist ein strukturierter „Operating System"-Rahmen für KI-gestützte Softwareentwicklung.

Er definiert, wie Idee, Implementierung, Dokumentation und Qualität in einem konsistenten Workflow zusammenwirken — sodass Mensch und KI (z. B. Claude, ChatGPT) effektiv zusammenarbeiten können, ohne dass Kontext verloren geht.


Warum es das gibt

Beim Arbeiten mit KI an Softwareprojekten taucht ein neues Problem auf:

Der limitierende Faktor ist nicht mehr das Schreiben von Code — es ist das Managen von Kontext.

Typische Probleme:

  • Anforderungen, Entscheidungen und Implementierung driften auseinander
  • Kontext geht im Chatverlauf verloren
  • Benutzer-Doku wird vergessen
  • Entwickler-Doku veraltet
  • Bugs und Tests werden inkonsistent erfasst
  • KI produziert technisch korrekte, aber kontextuell falsche Lösungen

eLeDia.OS_DevFlow adressiert das mit einer minimalen, aber strikten Struktur für Information.


Kernidee

Softwareentwicklung wird in fünf Perspektiven getrennt:

Perspektive Datei Frage
Features 01-features.md Was bauen wir und warum?
Benutzer 02-user-doc.md Wie bedient ein Nutzer es?
Entwicklung 03-dev-doc.md Wie ist es implementiert?
Arbeit 04-tasks.md Was tun wir gerade?
Qualität 05-quality.md Funktioniert es, und was ist kaputt?

Jede Datei hat eine Verantwortung.

Plus drei Querschnitts-Bausteine:

  • Master (00-master.md) — Eintrittspunkt, Rollen, ADRs, Prompt-Shortcuts
  • Skills (Skills/) — generisches, projektübergreifendes Framework-Wissen (Moodle, Design Systems, BFSG)
  • Playbooks (Playbooks/) — projekt-spezifische Deploy-/Release-Abläufe

Wichtigste Regel

Ein Feature ist erst done, wenn alle drei Doku-Perspektiven konsistent sind.

Heißt:

  • Feature definiert (01-features.md, inkl. Akzeptanzkriterien)
  • Nutzer kann es bedienen (02-user-doc.md)
  • Implementierung ist beschrieben (03-dev-doc.md)

Fehlt eine → Feature ist nicht done.


Workflow

Idee → Feature → Task → Implementierung → Test → (Bug → Fix) → Done → Doku-Sync

Iterativer Loop — Implementierung kann neue Tasks erzeugen, Tests können Bugs aufdecken, Bugs erzeugen neue Tasks, Tasks können Features verfeinern.


🤝 Mensch und KI — Wer macht was?

Verantwortung ist explizit verteilt (Details in 00-master.md §9):

Rolle Wer Schwerpunkt
Product Owner Mensch Ziel, Scope, Sign-off, Releases
Architekt Mensch (KI berät) ADRs, Strukturentscheidungen
Implementer KI primär Code, Tests
Doc-Sync KI primär 01/02/03 konsistent halten
QA-Reviewer Mensch (KI generiert Drafts) manuelle Verifikation, BFSG
Triage Mensch „🆕 Neu" → Tasks, Klärungen, Priorität

KI rät nicht — bei Unklarheit landet die Frage als qXX in 04-tasks.md.


🔁 Kollaborations-Prinzipien

  • KI darf alleine: Code für freigegebene Tasks, Doku-Sync, Status-Reports
  • KI muss vorschlagen + warten: neue Features, Architektur-Entscheidungen, neue Dependencies, Lösch-Operationen
  • Nur Mensch: Done-Sign-off, Releases, Submission, Privacy/Secrets

ID-System

Präfix Bedeutung
featXX Feature
taskXX Task
qXX Offene Frage
bugXX Bug (mit Severity S1–S4)
testXX Test (verweist auf Akzeptanzkriterium)
adrXX Architektur-Entscheidung
relXX Release

Repo-Aufbau

eLeDia.OS_DevFlow/
├── 00-master.md         Eintrittspunkt: Rollen, ADRs, Prompts
├── 01-features.md       Was wird gebaut, Akzeptanzkriterien, Releases
├── 02-user-doc.md       Bedienung
├── 03-dev-doc.md        Implementierung
├── 04-tasks.md          Tasks, Klärungen
├── 05-quality.md        Bugs, Tests
├── Skills/              generisches Framework-Wissen
├── Playbooks/           projekt-spezifische Deploy-Mechanik
├── examples/            Anschauungsmaterial (kein Live-Stand)
└── README.md            (dieses Dokument)

Einstieg für eine neue Session

  1. 00-master.md lesen.
  2. 04-tasks.md öffnen — Tasks und offene qXX sichten.
  3. Bei Moodle-Themen: passenden Skill in Skills/ lesen.
  4. #status an die KI, um den aktuellen Stand zusammenfassen zu lassen.
  5. #next für die nächsten 1–3 sinnvollsten Schritte.

Loop, nicht Linie

Implementierung allein ist keine Fertigstellung. Ein Feature ist erst fertig, wenn es verstanden, nutzbar und wartbar ist.


About

eLedia.OS DevFlow is a structured operating system for AI-assisted software development. It organizes product thinking, implementation, documentation, and testing into a clear workflow, enabling consistent collaboration between humans and AI while reducing chaos, context loss, and inconsistent documentation.

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Forks

Releases

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